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Dauerregen bringt Hochwasser nach Unterwössen, Chiemgau

31. Jul. 2014 15:53

Unterwössen. Ergiebiger Dauerregen verwandelte in Unter- und Oberwössen am 31. Juli 2014 die Gewässer in reißende Ströme. Bäche flossen aus den Bergen, die es zuvor nicht einmal als Rinnsal gab. Die Feuerwehren in Oberwössen und Unterwössen waren mit jeweils gut 15 Wehrleuten im Einsatz. Sie hatten die Situation allzeit im Griff. Für den Nachmittag wurde allgemein trockenes Wetter und damit eine Entspannung der Situation erwartet.

Wetterwarnung

Nach Regen an den Vortagen waren Wiesen und Wälder im Achental längst feucht, als der Deutsche Wetterdienst nach stark Regenwarnungen zuvor am Mittwochmittag vor Dauerregen mit Niederschlagsmengen von 30 bis 45 Litern/Quadratmetern warnte, der letztlich bis Donnerstagmittag anhalten sollte. So kam es und entsprechend stiegen die Gewässer über den Mittwoch und die Nacht kontinuierlich an. Die Feuerwehren unternahmen Kontrollfahrten und gestern, Donnerstag, gegen 8 Uhr in Oberwössen und kurz vor 9 Uhr in Unterwössen setzten sie den Alarm ab.

Moosbach überschwemmt, Camper leiden

In Oberwössen drängte am Vormittag der zusätzlich vom Schlierbach und Rossstallgraben gefütterte Moosbach mit Mühe unter der Brücke an der Taubenseestraße und bildete im weiteren Verlauf Seen in den angrenzenden Wiesen. In Brem wurden die niederen Teile des Campingplatzes Litzelau vom aus den Bergen fließenden Wasser mehrere Zentimeter hoch überflutet. Die Feuerwehr pumpte an verschiedenen Stellen in Oberwössen rechtzeitig Keller aus, größere Schäden zu verhindern.

Hochwasserausleitungsbauwerk hilft

Die in das Dorf Unterwössen über den Wössner Bach drängenden Wassermassen stauten sich am Vormittag am Streichwehr des Hochwasserausleitungsbauwerkes am Mühlwiesenweg/Fehlbachweg. Das Stauwasser überflutete den Süllbord und große Wassermengen flossen in Richtung Flugplatz ab. Dort wuchsen bis Mittag die Seen im nördlichen Teil um die Flugplatzwinde. Die Wiesen im Unterwössner Norden wurden überflutet. Die Bundesstraße B305 wurde punktuell überflutet, teils in den niederen Lagen, teils weil einfach Hangwasser Laub und Gesträuch mitriss, und die Straßengullis verstopfte. Die Feuerwehr hatte ein waches Auge darauf und arbeitete die Kanalgitter immer wieder frei.

Sorge um Holzlagerplatz

Sorgen machte der Unterwössner Feuerwehr, dass kurz vor Mittag der Wössner See kräftig überlief. Das Wasser begann, einen tiefer gelegenen Holzlagerplatz des dortigen Sägewerkes zu überfluten. Auch hier griff die Feuerwehr rechtzeitig mit Sicherungsmaßnahmen ein.

Situation im Griff

Unserer Rücksprache mit den Feuerwehrkomandaten in Oberwössen Walter Bauer und Stefan Wimmer in Unterwössen zeigte, dass die Wehleute die Situation überall im Griff behielten. Gegen Mittag hob der Deutsche Wetterdienst seine Warnung auf. Der Himmel wurde lichter und das Regenradar zeigte abziehenden oder sich auflösenden Regen.

Zweiter Bürgermeister Irlinger mahnt

Im Gespräch mit unserer Zeitung lenkte der zweite Bürgermeister Barthl Irlinger dem Blick darauf, die Hochwasserschutzmaßnahmen in Oberwössen nicht zu vernachlässigen. Wäre das Wasser 30 cm weiter gestiegen, wäre die Wohnbebauung erfasst worden. Einen ersten Schritt zur Entspannung der Situation sind Irlinger darin, das Bachbett des Moosbaches vom Überwuchs zu befreien.

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Erstkommunion 2014 in Unterwössen/Chiemgau

1. Jun. 2014 23:09

Unterwössen. Es war ein besonderer Tag und die Sonne ließ im Kirchenzug die weißen Kleider der neun Dirndln besonders schön leuchten. Hinter einer Musikkapelle aus Eltern zogen die Mädchen und sieben Buben mit Pfarrer Martin Straßer zu Erstkommunion in die Pfarrkirche St. Martin ein. In der voll besetzten und festlich geschmückten Pfarrkirche erlebten alle einen wunderschönen Gottesdienst, untermalt vom Kirchenchor St. Martin mit Wolfgang Kurfer und Organist Jochen Langer. Erheblichen Anteil hatten die Kinder selbst mit Wortbeiträgen und rhythmischem Gesang, den Julia Hoffmann aus Bergen begleitete.

Unter dem Kommunionsspruch „Ich bin da, wo du bist“ predigte Pfarrer Straßer von Jesu als gutem Hirten. Damit entsprach er im Thema auch dem Kommunionsplakat, in dem sich die Kinder als Schafe eines guten Hirten dargestellt hatten. Besonderes Bild bot zu Beginn der Pfarrer, als er sinnbildlich für Hirten und Herde ein großes Plüschschaf im Arm trug und so die Worte kindgerecht vermittelte. Das sorgte ebenso für gute Stimmung wie die vielen Wortbeiträge der Kommunionkinder, in denen die sich überraschend selbstbewusst vor der Gemeinde präsentierten.
Zum Schluss des Gottesdienstes sprach der Pfarrer mit einem Geschenk den Eltern und Helfern besonderen Dank aus. Der galt insbesondere Regina Aberger, Birgit Murawski, Katharina Stengel-Kastner und Verena Stocker, die die Kinder seit Mitte Februar in wöchentlichen Stunden auf die Kommunion vorbereitet hatten. Ganz besonders war deren Kommunionsunterricht, weil Pfarrer Straßer sich im Anschluss immer Zeit für ein gemeinsames Eisessen in der Eisdiele neben dem Pfarrheim nahm. Besonders spannend wurde er für die Kinder mit der ersten Beichte und der anschließenden Feier im Pfarrheim.

Nach dem Dankgottesdienst am gleichen Abend geht es gleich am Montagmorgens weiter. Zusammen mit den Oberwössner Kommunionkindern sind alle nach einer Andacht am Wegkreuz am Hammerergraben auf dem Weg zu einem gemütlichen Tag auf der Feldlahnalm.

 

16. Internationale Hochgernlauf in Unterwössen/Chiemgau

19. Mai. 2014 00:00

Pünktlich um 10 Uhr startete der 16. Internationale Hochgernlauf in Unterwössen/Chiemgau.

Fotos und Impressionen

Unterwössen. Auf die Sekunde genau um 10 Uhr knallte beim 16. Internationale Hochgernlauf der Böller eines Gebirgsschützen und gab am Unterwössner Hallenbad auf 556 m über dem Meerespiegel den Start frei. 39:33 Minuten darauf lief am Hochgernhaus auf 1461 Meter Korbinian Schönberger vom SWC Regensburg/ASICS Front, Jahrgang 1984, durch das Ziel. Wenige Minuten später nach einer Laufzeit von 48:34 Minuten hatte die erste Frau Michelle Maier (Jg. 1991) vom PTSV Rosenheim die Distanz geschafft. 7,5 Kilometer Laufstrecke bei durchschnittlich 12 % und maximal 18 % Steigung lag hinter den beiden. 101 Läufer waren gestartet, alle erreichten wohlbehalten das Ziel. 

Nach einigen Regentagen war der Untergrund immer noch nass vor dem Start am Hallenbad, als sich Läufer und Läuferinnen aus Deutschland und Österreich unter anderem auch aus Fulda und Regensburg warm liefen. Bei Außentemperaturen um die 10 Grad, bei bedecktem Himmel zeigten sie sich die Berglaufteilnehmer aber zuversichtlich, als sie an der Startlinie Aufstellung nahmen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Schirmherrn, Bürgermeister Ludwig Entfellner, ging es auf die Strecke. Über 905 Höhenmeter geht es ohne Unterlass hinauf, vorbei an der Versorgungsstation in Höhe der Agergschwendt-Alm.

Herausgekommen ist die begeistert beklatschte Zeit von Korbinian Schönberger. Nach der Versorgung mit Wasser, Tee und Obst schloss sich die Siegerehrung am Hochgernhaus an. Die begehrte Trophäe ist ein Holz geschnitzt der Adler, der seinen ständigen Platz im Hochgernhaus hat. Auf dem werden nun die jeweils schnellsten der Damen- und Herrenwertung Michelle Maier und Korbinian Schönberger verewigt. Auf den Plätzen landeten bei den Herren Robert Wimmer vom Aicher Holzhausteam Team des TSV Endorf und der Österreicher Robert Gruber vom Salomon Running. Hinter Michelle Maier liefen Barbara Stich vom PTSV Rosenheim und Cäcilia Schreyer vom DAV Bad Reichenhall ein.

Der Veranstalter und Ausrichter, die Fußballabteilung im SV Unterwössen rund um den Organisator Thomas Aberger freute sich über die sehr gute Laufzeit und den gelungenen Wettbewerb. Der Lauf ist zugleich der Dritte im Rahmen des Achental Berglaufcups.

Die Ergebisse des Laufes


Fotos und Impressionen

 

Gut weg kam mit der Startnummer 115 der spätere Gesamtsieger des 16. Internationalen Hochgernlaufes Korbinian Schönberger vom SWC Regensburg. Er liefert in diesem Berglauf eine exzellente Zeit auf dem Weg vom Unterwössner Hallenbad bis zum Ziel unmittelbar am Hochgernhaus.

 

Jahreskonzert der Musikkapelle Wössen am 17. Mai 2014

18. Mai. 2014 23:00

Bunte Vielfalt in Ton und Film

Mit Filmen hinterlegtes imposantes Konzert der Musikkapelle Wössen im Achental, Chiemgau

Wie jedes Jahr hat jetzt im Mai die Musikkapelle Wössen nach intensiver Vorbereitung die Saison 2014 mit ihrem Jahreskonzert eröffnet. Die Unterwössner Turnhalle war ausverkauft.

Zum Auftakt versetzte die Jugendkapelle Wössen unter Leitung von Benedikt Paul das überaus fachkundige Publikum in beste Stimmung. Beeindruckend das ständige Voran der Jugend, die messbaren Fortschritte von Auftritt zu Auftritt bis zu einem Höhepunkt wie jetzt dem Samstagabend. Stolz die jungen Leute - begeistert das Publikum. 

„In die Berg bin i gern“ hieß das Motto über dem rund zweistündigen Auftrit der rund 60 Musikanten der Musikkapelle unter Leitung von Martin Nieß. Leichte beschwingte Töne im Anfang leiteten den Aufstieg den Berg hinauf ein. Highlights wie das Alphorn auf der Bühne, stimmten ein. Dann wurde eher konzertantes Spiel der Wucht der Berge mit gewaltigen Tönen gerecht, ehe es dann lockerer und leicht - u. a. mit der Ziach -  zurück ins Tal ging. 

Fulminant das Konzert, auch weil vom heimischen Filmemacher Stefan Erdmann mit besonders grandiosen Bildern und Farben auf der Großleinwand untermalt. 

Das Publikum - darunter sehr viele jetzige und ehemalige Musikanten aus der nahen und weiten Region - zeigte sich begeistert. 

*gestrichen | cancelled* Die Fotos erscheinen jetzt Schritt für Schritt über diese Woche ab diesem Montag, dem 19. Mai. *gestrichen | cancelled*

Die Fotos vom Jahreskonzert sind online! Klicken Sie auf das Foto: