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Tag der offenen Tür im neuen EDEKA Unterwössen

11. Jun. 2014 08:01

Markt steht für das Miteinander und das Leben im Dorf

Unterwössen. Einhellige, ja begeisterte Zustimmung erfuhr die Familie Kaltschmid am ersten Tag der offenen Tür des neuen Edeka Marktes im Dorfzentrum. Trotz schönstem Wetter nahmen sich die Unterwössner und Menschen aus dem Achental Zeit: Über den ganzen Nachmittag strömten sicherlich über 1000 Menschen in den weiträumigen Verkaufsraum. Der Höhepunkt des Nachmittages war die Weihe des Gebäudes durch den katholischen Pfarrer Martin Straßer und den evangelischen Diakon Michael Sörgel.

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Erster Eindruck

Als die Unterwössner den neuen Markt betraten, stockten sie erst einmal. Soeben waren sie vom Parkplatz über den Haupteingang durch den Vorraum gekommen, in dem später die Bäckerei ihr Zuhause hat. Jetzt standen sie in der großen Eingangstür zum eigentlichen Verkaufsraum. Über ihnen das große Rund einer gelben EDEKA-Sonne. Von ihr liefen lange Strahlenarme an der Decke entlang in alle Winkel. Der erste Eindruck: riesig. Die Regale stehen schon, lassen aber den Blick über die rund 1200 Quadratmeter Verkaufsfläche zu. Der Saal ist in dunklen, schwarzen bis grauen Farben gehalten. Eine dem Sternenhimmel nachempfundene Decke mit eingelassenen Lichtern leuchtet aus. Der Blick trifft auf das an den Wänden umlaufende 360-Grad-Panoramafoto. Das zeigt einen Rundumblick vom Markt über die Unterwössner Dächer mit den heimischen Bergen am Horizont. Durch die haushohen Fenster in den beiden Giebeln des Außenbauwerks fällt seitlich Licht in den Raum. Bis zuletzt blieben die Besucher von diesem Eindruck von Größe und Raumgestaltung beeindruckt.

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Schnuppern bei den Partnern

Noch sind die Regale leer und der Verkauf im neuen Markt beginnt erst am 24. des Monats. Doch jetzt hatte die Familie Kaltschmid Gäste und Partnerunternehmen eingeladen, sich im neuen Gebäude zu präsentieren. Von den Unterwössner Wirten waren das Restaurant zum Kamin mit Brotzeiten, dass Carpe Diem mit Häppchen und vom Hotel Gabriele Paul Wenninger mit einer pfiffigen Idee vertreten. Der bewirbt mit seinem Geschäftspartner sein neues Catering Unternehmen. Kostproben quer durch ihr Angebot boten diese beiden jungen Männer in Würfelform an. Für 0,99 € durften sich die Besucher einmal quer durch das ganze Angebot kosten. Bei dem Besucheransturm waren die beiden nach gut zwei Stunden ausverkauft. Auch andernorts gab es Kostproben und Waren vom Sekt über Fleisch- und Milchprodukte und Eis. In der Edeka Schauküche wurde gebrutzelt, das Ökomodell Achental zeigte sein Angebot und stellte ein neues regionales Kochbuch vor.

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Gebäude voller moderner Technik

Vor allem aber interessierte die vielen Besucher das Gebäude. Sie warfen den Blick in den letzten Winkel. Jetzt hatten sie Gelegenheit sonst nicht zugängliche Geschäftsbereiche wie Lager, Kühlhäusern und Sozialräumen zu sehen. Besondere Beachtung schenkten sie der beinahe futuristisch anmutenden Metzgerei. Erich Kaltschmid nahm sich viel Zeit, den Besuchern die Besonderheiten des neuen Marktes darzustellen. Mit Staunen erfuhren die Unterwössner, wie in Beleuchtung und Klima besonders investiert wurde, um am Ende hohe und klimaschonende Einsparungen im Vergleich zum alten Markt zu erreichen. Zum Beispiel verwendet das System die Abwärme der Kühltruhen zur Heizung.

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Weihe durch Pfarrer Straßer und Diakon Sörgel

Gegen 16 Uhr begann eine Zumba-Tanzvorführung auf dem Vorplatz. Den jungen Damen und Frauen stahl Bürgermeister Ludwig Entfellner die Schau. Luise und Monika Kaltschmid hatten den Bürgermeister bezirzt mitzumachen. Im Anschluss stimmte das Bläserquintett junger Musikanten auf die Weihe ein. Es wird von Sebastian Krause geleitete und gehört zur Musikschule Wössen. An einem nachempfundenen, von der Familie Heser gestalteten Altar hielten Pfarrer Martin Straßer und Diakon Michael Sörgel eine Andacht. Pfarrer Straßer leitete mit einer Anekdote aus einem Supermarkt ein, die zum Nachdenken anregte. In der Predigt sah Diakon Sörgel den Markt als wichtige Voraussetzung für das Miteinander in der Dorfgemeinschaft und der kirchlichen Gemeinde. Er freute sich, weil dieser Markt an herausgehobener Stelle im Ort die besten Voraussetzungen mitbringe. Bürgermeister Ludwig Entfellner und zweiter Bürgermeister Barthl Irlinger überbrachten Brot und Salz. Auch Entfellner freute sich. Der Markt im Dorfzentrum bestimme seit Jahrhunderten das Bild. Dieser Markt kehre die Auslagerung in die Randzonen um, die die Städte leblos gemacht habe. Die Freude mit dem neuen Markt in eine neue Ära zu starten war Erich Kaltschmid anzumerken. Er dankte den vielen Helfern und Unterstützern und hob vor allem Ehefrau und Tochter als treibende Kräfte hervorhob. 

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Gebirgsschützen vor einem Bataillonsfest mit Stefanie Hertel

Ein Bier zum Abschluss des Nachmittages gab es ganz hinten vor dem riesigen Fenster bei den Gebirgsschützen. Mit ihrem dortigen Stand machten die auf Ihr Bataillonsfest am 17. Juli aufmerksam. Auch Stargast ihres Eröffnungsabends, Stefanie Hertel, war mit ihrem Mann gekommen und gab gerne Autogramme.

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Begeisterte Besucher

Unsere Zeitung hat viele der Besucher nach ihren Eindrücken gefragt und aus allen Antworten sprach die Begeisterung. Besonders freuten sich die Edeka Mitarbeiterinnen, die sich auf viele Erleichterungen im täglichen Alltag freuen. Und die Familie Kaltschmid war herzlich froh über die viele Zustimmung, die ihnen entgegenschlug. Sie begeisterte, dass die Unterwössner bei schönstem Wetter dennoch in Scharen gekommen waren und so ihr Interesse am neuen Markt bekundeten.

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Erstkommunion 2014 in Unterwössen/Chiemgau

1. Jun. 2014 23:09

Unterwössen. Es war ein besonderer Tag und die Sonne ließ im Kirchenzug die weißen Kleider der neun Dirndln besonders schön leuchten. Hinter einer Musikkapelle aus Eltern zogen die Mädchen und sieben Buben mit Pfarrer Martin Straßer zu Erstkommunion in die Pfarrkirche St. Martin ein. In der voll besetzten und festlich geschmückten Pfarrkirche erlebten alle einen wunderschönen Gottesdienst, untermalt vom Kirchenchor St. Martin mit Wolfgang Kurfer und Organist Jochen Langer. Erheblichen Anteil hatten die Kinder selbst mit Wortbeiträgen und rhythmischem Gesang, den Julia Hoffmann aus Bergen begleitete.

Unter dem Kommunionsspruch „Ich bin da, wo du bist“ predigte Pfarrer Straßer von Jesu als gutem Hirten. Damit entsprach er im Thema auch dem Kommunionsplakat, in dem sich die Kinder als Schafe eines guten Hirten dargestellt hatten. Besonderes Bild bot zu Beginn der Pfarrer, als er sinnbildlich für Hirten und Herde ein großes Plüschschaf im Arm trug und so die Worte kindgerecht vermittelte. Das sorgte ebenso für gute Stimmung wie die vielen Wortbeiträge der Kommunionkinder, in denen die sich überraschend selbstbewusst vor der Gemeinde präsentierten.
Zum Schluss des Gottesdienstes sprach der Pfarrer mit einem Geschenk den Eltern und Helfern besonderen Dank aus. Der galt insbesondere Regina Aberger, Birgit Murawski, Katharina Stengel-Kastner und Verena Stocker, die die Kinder seit Mitte Februar in wöchentlichen Stunden auf die Kommunion vorbereitet hatten. Ganz besonders war deren Kommunionsunterricht, weil Pfarrer Straßer sich im Anschluss immer Zeit für ein gemeinsames Eisessen in der Eisdiele neben dem Pfarrheim nahm. Besonders spannend wurde er für die Kinder mit der ersten Beichte und der anschließenden Feier im Pfarrheim.

Nach dem Dankgottesdienst am gleichen Abend geht es gleich am Montagmorgens weiter. Zusammen mit den Oberwössner Kommunionkindern sind alle nach einer Andacht am Wegkreuz am Hammerergraben auf dem Weg zu einem gemütlichen Tag auf der Feldlahnalm.